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Mittwoch, Dezember 31st, 2008 | Author: markus

…in Schale und wünscht euch allen ein frohes, neues Jahr.

2009 wird das Grimm Jahr – hier werden neue, böse Märchen an den Start gehen und mein erstes Buch erscheint am 19. Januar – COSMIC DANCER.

Auch 2009 gilt:

VIVA LA LEBKUCHENHAUS

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Montag, Dezember 29th, 2008 | Author: markus

Best of Bruder Grimm 2008 Vol.1:

RELOADED

Hänsel und Gretel

Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er das tägliche Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun abends im Bette Gedanken machte und sich vor Sorgen herumwälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau: »Was soll aus uns werden? Wie können wir unsere armen Kinder ernähren da wir für uns selbst nichts mehr haben?« »Weißt du was, Mann«, antwortete die Frau, »wir wollen morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist. Da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.« »Nein, Frau«, sagte der Mann, »das tue ich nicht; wie sollt ich’s übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen! Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.« »Oh, du Narr«, sagte sie, »dann müssen wir alle viere Hungers sterben, du kannst nur die Bretter für die Särge hobeln«, und ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte. »Aber die armen Kinder dauern mich doch«, sagte der Mann. Die zwei Kinder hatten vor Hunger auch nicht einschlafen können und hatten gehört, was die Stiefmutter zum Vater gesagt hatte. Gretel weinte bittere Tränen und sprach zu Hänsel: »Nun ist’s um uns geschehen.« »Still, Gretel«, sprach Hänsel, »gräme dich nicht, ich will uns schon helfen.« Und als die Alten eingeschlafen waren, stand er auf, zog sein Röcklein an, machte die Untertüre auf und schlich sich hinaus. Da schien der Mond ganz hell, und die weißen Kieselsteine, die vor dem Haus lagen, glänzten wie lauter Batzen. Hänsel bückte sich und steckte so viele in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann ging er wieder zurück, sprach zu Gretel: »Sei getrost, liebes Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen«, und legte sich wieder in sein Bett.

Hassbild Stiefmutter. Ist euch eigentlich einmal aufgefallen das es in vielen der Märchen immer wieder die böse Stiefmutter gibt? Die eingeheiratete Familienmanagerin 2.0 ist immer ein herzloses und kaltes Weib, das die Kinder auf einfallsreiche Art und Weise um die Ecke bringen will oder das Stiefkind als Haushaltssklave am Leben hält. Haben die Männer im Märchenland keine Ansprüche? Nehmen sie das garstigste Weib zu Frau was gerade aus dem finstren Walde steigt? Oder ist die böse Stiefmutter gar eine Heiratsschwindlerin und gleichzeitig mit dem Vater von Aschenputtel, Hänsel und Gretel und der Goldmarie verheiratet? Der Vater von Hänsel und Gretel gehört allerdings, für die Mittäterschaft am vorsätzlich geplanten Hungertod seiner Kids, für mindestens 15 Jahre in den Turm zu Rapunzel gesperrt – ohne Brot.

Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon die Frau und weckte die beiden Kinder: »Steht auf, ihr Faulenzer, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.« Dann gab sie jedem ein Stückchen Brot und sprach: »Da habt ihr etwas für den Mittag, aber eßt’s nicht vorher auf, weiter kriegt ihr nichts.« Gretel nahm das Brot unter die Schürze, weil Hänsel die Steine in der Tasche hatte. Danach machten sie sich alle zusammen auf den Weg nach dem Wald. Als sie ein Weilchen gegangen waren, stand Hänsel still und guckte nach dem Haus zurück und tat das wieder und immer wieder. Der Vater sprach: »Hänsel, was guckst du da und bleibst zurück, hab acht und vergiß deine Beine nicht!« »Ach, Vater«, sagte Hänsel, »ich sehe nach meinem weißen Kätzchen, das sitzt oben auf dem Dach und will mir Ade sagen.« Die Frau sprach: »Narr, das ist dein Kätzchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint.« Hänsel aber hatte nicht nach dem Kätzchen gesehen, sondern immer einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.

Als sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater: »Nun sammelt Holz, ihr Kinder, ich will ein Feuer anmachen, damit ihr nicht friert.« Hänsel und Gretel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. Das Reisig ward angezündet, und als die Flamme recht hoch brannte, sagte die Frau: »Nun legt euch ans Feuer, ihr Kinder, und ruht euch aus, wir gehen in den Wald und hauen Holz. Wenn wir fertig sind, kommen wir wieder und holen euch ab.«

Hänsel und Gretel saßen um das Feuer, und als der Mittag kam, aß jedes sein Stücklein Brot. Und weil sie die Schläge der Holzaxt hörten, so glaubten sie, ihr Vater wär’ in der Nähe. Es war aber nicht die Holzaxt, es war ein Ast, den er an einen dürren Baum gebunden hatte und den der Wind hin und her schlug. Und als sie so lange gesessen hatten, fielen ihnen die Augen vor Müdigkeit zu, und sie schliefen fest ein. Als sie endlich erwachten, war es schon finstere Nacht. Gretel fing an zu weinen und sprach: »Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?« Hänsel aber tröstete sie: »Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.« Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchern an der Hand und ging den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neugeschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg. Sie gingen die ganze Nacht hindurch und kamen bei anbrechendem Tag wieder zu ihres Vaters Haus. Sie klopften an die Tür, und als die Frau aufmachte und sah, daß es Hänsel und Gretel waren, sprach sie: »Ihr bösen Kinder, was habt ihr so lange im Walde geschlafen, wir haben geglaubt, ihr wollet gar nicht wiederkommen.« Der Vater aber freute sich, denn es war ihm zu Herzen gegangen, daß er sie so allein zurückgelassen hatte.

We are Family – schon klar. Ich sehe die schon bei der Kallwass stehen, zum Thema: „Meine Stiefmutter säuft“ oder „Meine Kieselsteine leuchten in der Nacht“. Toll, toll, warum sind eigentlich alle Familien im Märchenland so zerrüttet und wo ist Peter Zwegat wenn man ihn braucht? „Raus aus den Schulden – So brauchen sie ihre Kinder nicht im Wald auszusetzen“ Herrlich!!! –

FORTSETZUNG FOLGT IM BUCH “GRIMMS MÄRCHEN RELOADED”

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Samstag, Dezember 27th, 2008 | Author: markus

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Ok… ich gebe zu – ICH STEH NICHT MEHR SO AUF WEIHNACHTEN!
Nicht weil dieses Jahr wegen dem Umzug kein Baum im Wohnzimmer stand,
sondern Umzugkartons – einfach weil Weihnachten früher geiler war. Klar,
das sagt man ja immer – früher war alles cooler – ich mein das aber nicht so
wie eine Oma die auf ihrem Elektrobett in der schattigen Pinie sitzt und
darüber philosophiert das ja früher alles besser war. Ich mein das so wie ich
alles meine – einfach mal ehrlich und geradeaus. Weihnachten stinkt…

Klar was es cool als Kind wenn die Geschenke kamen und man mit großen
Augen um den Baum gelaufen ist, aber das fehlt mir nicht. Mir gehen einfach
Spekulatius im September auf den Sack, Dominosteine und Last Christmas im
Oktober beim REAL an der Kassenschlange gehen mir auch auf die Nerven,
allgemeines Rumgeheule wie schlecht alles läuft und das es im nächsten Jahr
alles besser oder noch beschissener geht stinkt mir ebenfalls. Das nächste Jahr
ist doch nur eine Woche oder so weg – was soll sich da ändern – es ist ein
Jahreswechsel aber keine Schallmauer oder so was, die man durchbricht um
dann in neuen Welten aufzuschlagen. Gute Vorsätze sollte man das ganze
Jahr über haben und sich nicht immer besondere Anlässe aussuchen. Ich kann
auch im Mai sagen ich nehm ab und scheitere dann im Juli – warum im
Dezember? Na ja, ich finde es geht nur um eines ABSCHALTEN – einfach
mal Seele baumeln lassen und sich einen Platz bei seinen Lieben suchen und
mal vergessen.

Ich hoffe ihr hattet einen solchen Platz, bin froh das es vorbei ist und wünsche ich euch mit diesem Gedanken:

FROHES “nachträgliches” FEST!!!

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Freitag, Dezember 26th, 2008 | Author: markus

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Mittwoch, Dezember 24th, 2008 | Author: markus

HoHoHo – ich hab zwar heute nix für euch im Sack, aber ich wünsche euch allen ein frohes Fest mit Freunden und Familie. Fresst euch mal nicht an Schlagzeilen, sondern am Weihnachtsbraten satt – lebt euer Leben und feiert dieses ordentlich ab. 

2009 starten wir die Revolution:

VIVA LA LEBKUCHHAUS

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Dienstag, Dezember 23rd, 2008 | Author: markus

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Stille Zeit des Jahres – passend dazu stille Sounds.

Hört euch die plugged Sounds Vol. 1 auf myspace an.

(Bild KLICKEN)

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Montag, Dezember 22nd, 2008 | Author: markus

dringend

“Ich hab die Unschuld 3 mal kotzen sehen. Danach musste sie sich übergeben”

Markus Grimm

VIVA LA LEBKUCHENHAUS

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Freitag, Dezember 19th, 2008 | Author: markus

Ach – schön wenn man Menschen kennt die den eigenen Humor teilen…

Facebook-Dialog von gestern Abend:

virgin

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Freitag, Dezember 19th, 2008 | Author: markus

hirte

Michael Hirte (Supertalent mit Mund-Dingsbums) hat es in einer großen Tageszeitung gesagt:

“Jetzt ist mein Leben wie ein Märchen!” Das sei ihm mit aller Kraft gegönnt. Aber warum sagen alle immer, wenn sie meinen das etwas gaaaanz toll ist – “Mein Leben ist ein Märchen/…wie in einem Märchen” – habt ihr so Dinger mal gelesen? Klar OK – da gibt es das klassische Märchen-Happy-End – die Nummer mit dem Prinzen, der Hochzeit und den Bediensteten. Aber was ist mit all den dunklen Kapiteln? Da wo sich verzweifelte Weiber die Zehen abschneiden, häßliche Wald-Omas Äpfel vergiften, Tauben bösen Mädchen die Augen ausstechen, sich Zwerge in zwei Hälften zerreißen, Frauen in Öfen verbrennen, und so weiter… Also so sollte mein Leben nicht aussehen. Gut, Amy Winehouse dürfte ein eben solches Märchenleben führen – die hackt sich dann halt keine Zehe ab, die dürften bald von ganz allein abfallen. Michael Hirte sei ein Happy-End gegönnt. Solange er nicht mit Dieter aufs Schloss zieht und den Rattenfänger von Tötensen spielen muss, ist das Leben doch ein Märchen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute wie in einem Märchen… 

VIVA LA LEBKUCHENHAUS

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Donnerstag, Dezember 18th, 2008 | Author: markus

afrosch

Steht ihr auf Weihnachten? Auf Geschenke? Auf all den Kitsch unter der Tanne? Dann “Willkommen im Verein”… Wer tut das nicht? Beim Bruder sieht es nur dieses Jahr etwas anders aus. Keine Tanne – stattdessen Umzugskartons… Bitte jetzt kein Mitleid!!! Oder doch, so ein bisschen Mitleid ist OK… Ab Januar geht es dann mit neuen Fakten und Märchen weiter… Ich hoffe ihr habt Spaß an den neuen Märchen und zwischendrin werde ich mich natürlich aus den Kartons steigen und euch auch noch die letzten Tage des Jahres versüssen oder versalzen… Hahaha!!!

So dann…

Euer Bruder

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